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Schäfer & Schäfer - Verkehrsrecht

"Advocard ist nicht nur Anwalts, sondern auch des Mandanten Liebling!"

Rechtsanwalt Gerhard Schäfer Sen. ist seit 41 Jahren Vertrauensanwalt der Advocard Rechtsschutzversicherung.

Rechtsanwalt Georg Schäfer Jun. arbeitet nunmehr auch schon seit 15 Jahren äußerst erfolgreich mit der Advocard als Auto Club EuropaVerkehrsrechtexperte u.a. des AUTOMOBIL CLUB EUROPA ( ACE) zusammen.  

Rechtsanwalt Georg Schäfer ist Vertrauensanwalt des ACE Auto Club Europas e. V. (Konkurrenz des ADAC) im Raum München. Mitglieder des ACE erhalten bei uns bei allen Fragen rund ums Auto ein erstes Beratungsgespräch kostenlos.

Verkehrsstrafrecht und Bußgeldrecht

Seit 15 Jahren ist das Verkehrsstrafrecht eine große Leidenschaft von  Rechtsanwalt  Georg Schäfer. Machen Sie keinerlei  Angaben zur Sache, bevor Sie nicht mit uns gesprochen haben!

Wir helfen Ihnen gerne! Rufen Sie uns an 089/535135 oder schicken Sie uns eine E-Mail info(at)schaeferundschaefer.de

Eine Erstberatung hinsichtlich Ihres konkreten Anliegens kostet Sie nichts.


Nachfolgend einige der gefragtesten Problembereiche aus dem Fachgebiet von Rechtsanwalt Georg Schäfer, in denen er seinen Mandanten in den letzten 15 Jahren am erfolgreichsten helfen konnte:

 

Fahrverbot erhalten?

 

Sind sie auf Ihren Führerschein angewiesen? Wir gehen davon aus, ja!

 

Dann sind sie bei uns genau richtig.

 

In sehr vielen Fällen gibt es die Möglichkeit, ein Fahrverbot sogar ganz zu beseitigen. Wichtigste Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass man rechtzeitig innerhalb der Zwei-Wochenfrist gegen einen Bußgeldbescheid mit Fahrverbot Einspruch einlegt!

 

Unter ganz bestimmten Voraussetzungen kann man dann das Gerich davon überzeugen, dass Sie das Fahrverbot so hart trifft, dass es quasi einem Berufsverbot gleichkäme und in Absprache mit dem Gericht das Fahrverbot durch eine an den meisten Gerichten übliche Verdopplung der Geldbuße wegfallen zu lassen.

 

Aber selbst, wenn das Gericht ein Fahrverbot nicht gänzlich wegfallen lassen wollte, so gibt es immer noch die Möglichkeit das Fahrverbot unter Anwendung von prozessualen Mitteln möglichst günstig für Sie zu legen, so dass Sie beispielsweise die Möglichkeit hätten, das Fahrverbot dann anzutreten, wenn Sie sich gerade im Urlaub befinden oder sich beispielsweise im Ausland aufhalten.

 

Es lohnt sich also in jedem Fall rechtzeitig Einspruch gegen den Bußgeldbescheid einzulegen und sich mit uns in Verbindung zu setzen.


Der aktuelle Bußgeldkatalog - was sich seit dem 01.02.2009 geändert hat!

 

In aller erster Linie soll der aktuelle Bußgeldkatalog einen Beitrag zur Unfallverhütung leisten, indem solche Verstöße schärfer geahndet werden, die erfahrungsgemäß zu den Hauptunfallursachen zählen. In soweit sind die neuen Regelungen ein wichtiger Beitrag zu dem nach wie vor angestrebten Ziel, die Zahl der Verkehrstoten in der EU bis zum Jahr 2010 zu halbieren.

Dies gilt allerdings nur für diejenigen Verkehrssünden, bei denen die Bußgelderhöhung auch tatsächlich den Zweck verfolgt, der präventiven Unfallverhütung zu dienen und im Sinne der Verkehrssicherheit Abschreckung zu erzielen.

In allen übrigen Vorschriften innerhalb des Bußgeldkataloges stellt die Erhöhung der Buß- und Verwarnungsgelder reine „Abzocke“ der Autofahrer dar.

Wir wollen Ihnen aufzeigen, wie Sie sich nach wie vor erfolgreich gegen die Maßnahmen der Verwaltungsbehörden wehren bzw. verteidigen können.

Es ist nach wie vor möglich, gegen einen Bußgeldbescheid erfolgreich vorzugehen und die darin enthaltene Bestrafung entweder insgesamt oder zu mindestens teilweise abwenden zu können. Jeder Autofahrer ist in der Regel auf sein Führerschein angewiesen und ist heilfroh, wenn er ein Fahrverbot nicht antreten muss.

 

 

Es ist nach wie vor möglich, gegen einen Bußgeldbescheid erfolgreich vorzugehen und die darin enthaltene Bestrafung entweder insgesamt oder zu mindestens teilweise abwenden zu können. Jeder Autofahrer ist in der Regel auf sein Führerschein angewiesen und ist heilfroh, wenn er ein Fahrverbot nicht antreten muss.

Es gibt Mittel und Wege, wie wir ein Fahrverbot insgesamt beseitigen können. Es ist durchaus auch möglich zwei oder mehrere Fahrverbote übereinander zu legen. In den meisten Fällen ist es uns möglich, hierzu einen sog. Deal mit dem Gericht zu erzielen. 

Es lohnt sich also in jedem Fall gegen einen Bußgeldbescheid mit Fahrverbot Einspruch einzulegen.

Wir wollen im Nachfolgenden eine Hilfestellung dafür geben, wie man sich in den wichtigsten Fällen eines Ordnungswidrigkeits- bzw. Verkehrsstrafverfahren verhalten sollte.

Aller erste und goldene Regel ist niemals Angaben zur Sache gegenüber der Polizei zu machen!

Hierbei raten wir Ihnen dringend eine etwaige Vernehmung durch die Polizei nicht zu unterschreiben. Alle Angaben die nicht ausschließlich Ihre Person( Alter, Größe Adresse)betreffen, sind Angaben zur Sache und sollten von Ihnen verweigert werden!

Machen Sie also keine Aussage bei der Polizei, bevor Sie nicht mit uns gesprochen haben. 

Sollte Ihnen ein Anhörungsbogen „ins Haus flattern“, raten wir Ihnen sich durch einen fachkundigen Rechtsanwalt verteidigen zu lassen.

Es gibt viele Wege das Übel entweder ganz abzuwenden oder aber zu mindestens deutlich zu reduzieren! Wir stehen Ihnen auch in dieser ersten Phase eines Bußgeldverfahrens gerne mit unserem Rat zur Verfügung.

Eine zweite goldene Regel ist die sogenannte Verkehrsrechtsschutzversicherung!


Jeder der öfters mit seinem PKW unterwegs ist und beruflich oder privat dringend auf den PKW angewiesen ist, sollte eine solche Verkehrsrechtschutzversicherung abschließen. Hier gibt es extrem günstige Versicherungen, die sich in jeden Fall rentieren.

Wir wollen hier keinen bestimmten Rechtsschutzversicherer nennen und Ihnen lediglich die Möglichkeit nahe legen unter der Adresse www.check24.de die Möglichkeit zu nutzen, die verschiedensten Rechtsschutzversicherungen auf Ihre ganz persönlichen Bedürfnisse zu vergleichen und sich auch telefonisch dort ein Rat einzuholen.

  • Fahren ohne Fahrerlaubnis
  • Trunkenheitsfahrt und Fahrerlaubnisentziehung
  • Strafbefehlsverfahren und Anklageschrift

Der Entzug des Führerscheins droht in der Regel bei einer Trunkenheitsfahrt, Straßenverkehrsgefährdung und Unfallflucht. Vom Fahrverbot unterscheidet sich dies dadurch, dass der Führerschein grundsätzlich neu beantragt werden muss, während er beim Fahrverbot nur für eine bestimmte Zeit einbehalten wird.

Ist der Führerschein entzogen, so sollte er frühzeitig wieder beantragt werden, damit er rechtzeitig vor Ablauf der Sperrfrist wieder zur Verfügung steht. In diesen Fällen ist es ratsam sich ebenfalls frühzeitig an seinen Anwalt zu wenden, da hier einiges an Vorbereitung zu tun ist, wenn beispielsweise Alkohol im Spiel war und eine medizinisch-psychologisch-Untersuchung (MPU) angeordnet wurde.

 

Haben Sie Probleme oder Fragen in einem oder mehreren dieser Themenbereiche?

Wir können Ihnen sehr gut helfen! Es lohnt sich.

 

Pressemitteilungen:

Noch 43 Alpenpässe geschlossen

(c) Bergfee / Fotolia

ACE-Alpenstraßenbericht KW 17

"Der Vertrauensanwalt Georg Schäfer unterstützt die nachfolgende Pressemitteilung des ACE (Auto Club Europa):"

Stuttgart (ACE) 24. April 2012 – Der Winter bäumt sich ein letztes Mal auf und sorgt für Verkehrsbehinderungen im Hochgebirge. 43 der insgesamt 200 meist befahrenen Alpenübergängen sind immer noch gesperrt, das sind sogar zwei Passschließungen mehr als in der Vorwoche. Wie der ACE Auto Club Europa am Dienstag in Stuttgart weiter berichtete, sind vorübergehend der Allos Pass in Frankreich und das Zillertal in Österreich für Autos nicht passierbar. Unterdessen wurde die Lech-Warth-Strecke in Österreich wegen Lawinengefahr gesperrt.

Ende April aber und im Mai werden laut ACE zahlreiche Wintersperren aufgehoben. Unter anderem die Pässe und die Verbindung Forcola die Livigno nach Italien planen die Öffnung demnach vom 27. April an, die Öffnung der Verbindungen nach Italien über den Flüelapass folgt zum 1. Mai und über den Splügenpass zum 4. Mai.
In Österreich soll die Großglockner-Hochalpenstraße bereits zum 27. April geöffnet werden, die Maltatal-Hochalmstraße wird voraussichtlich am 4. Mai folgen.   
Vorübergehend geschlossen wurden:

  • F: Allos
  • A: Zillertal; Teilstrecken vorübergehend gesperrt wegen Wartungs- und Aufräumarbeiten in den Tunnels. Dauer noch nicht absehbar, Umleitung ist vorhanden.

Länder-Legende: D=Deutschland, F=Frankreich, I=Italien, A=Österreich, CH=Schweiz, SLO=Slowenien

Bald Frühlingstemperaturen im Alpenraum
Von Mitte der Woche an wird das bisher wechselhafte kühle Aprilwetter von sehr warmen bis sommerlichen Temperaturen abgelöst. Das Quecksilber klettert zum kommenden Wochenende hin in Süddeutschland möglicherweise auf bis 30 Grad Celsius. Das wird die Schneeschmelze beschleunigen. Zahlreiche alpenländische Skigebiete im Hochgebirge schließen ihre Lifte und Pisten voraussichtlich Anfang bis Mitte Mai.

Geplante Pass-Öffnungen

In der Schweiz wird die Öffnung des Oberalppasses am 27.04.2012 den Anfang machen, dann folgt der Flüelapass am 1. Mai und der San Bernardino am 4. Mai. Der St. Gotthardpass soll am 23.05.2012 pünktlich zum Beginn der Pfingstferien  öffnen. Die Alpenquerungen Forcola die Livigno und Splügenpass zwischen der Schweiz und Italien planen die Öffnung am 4. Mai  Die Pässe und die Verbindung Forcola die Livigno nach Italien planen die Öffnung ab 27.04.2012, die Verbindungen nach Italien über den Flüelapass folgt zum 01.05.2012 und über den Splügenpass zum 04.05.2012.
In Österreich will die Großglockner-Hochalpenstraße bereits zum 27.04.2012 öffnen, die Maltatal-Hochalmstraße soll hier am 4. Mai folgen

Aktuelle Lageberichte des ACE über die Befahrbarkeit von Alpenübergängen stehen unter dem ace-online.de/alpenpaesse zur Verfügung.

Der ACE Auto Club Europa ist Mitglied im Verbund Europäischer Automobilclubs (EAC), www.eac-web.eu


Mehr Verkehr zum Tag der Arbeit/ACE-Verkehrslagebericht für das Wochenende 27.04. – 01.05.2012

"Der Vertrauensanwalt Georg Schäfer unterstützt die nachfolgende Pressemitteilung des ACE (Auto Club Europa):"

Stuttgart (ACE) 23. April 2012 – Nach einer dreiwöchigen Verschnaufpause steht jetzt wieder ein verkehrsmäßig stärker belastetes Wochenende bevor. Dafür sorgt nächste Woche der Montag, der von vielen Kurzurlaubern als Brücke zum 1.Mai-Feiertag genutzt werden dürfte. In mehreren Bundesländern öffnen Gartenschauen ihre Pforten. Der  ACE Auto Club Europa rät daher, sich bei gutem Wetter auf erhöhtes Verkehrsaufkommen einzustellen. Mit Staus ist laut ACE bereits an diesem Freitag zu rechnen. Davon betroffen sind die erfahrungsgemäß auch sonst stark belasteten Hauptreiserouten in Richtung Süden und Norden. Störungen erwartet der ACE besonders im Bereich von Autobahnbaustellen mit verengten Fahrstreifen.

In den Niederlanden haben die Schüler Maiferien und in Frankreich haben etliche Departements Frühlingsferien. Deshalb werden nach Angaben des ACE mehr Reisende als sonst üblich auch auf den Autobahnen in Deutschland unterwegs sein. Außerdem touren Niederländer wie üblich in den Frühlingswochen als Transitreisende mit ihren voluminösen rollenden Zweitwohnsitzen auf den Autobahnen vorzugsweise in Richtung Süden. Der ACE mahnt, sicheren Abstand zu den Fahrzeuggespannen zu halten, denn sie können bei Spurrillen in der Fahrbahn leicht ins Schleudern geraten und Karambolagen verursachen.

In Deutschland gilt für Gespanne auch auf Autobahnen ein Tempolimit von maximal 80 Kilometer pro Stunde (km/h). Eine Ausnahme gibt es für Gespanne unter 3,5 t und mit einer entsprechenden Plakette am Anhänger: maximal 100 km/h.
Wohnmobile über 3,5 t dürfen nur mit maximal 100 km/h die Autobahnen befahren.

Witterungseinflüsse wie Schneefälle und Straßensperrungen aufgrund von Lawinenabgängen können im Hochgebirge den Verkehrsfluss beeinträchtigen, warnen die ACE-Verkehrsexperten und empfehlen, sich über die Verkehrslage auf Passstraßen tagesaktuell unter Alpenpässe zu informieren.


Ratgeber für Erste-Hilfe bei Reifenpanne

"Der Vertrauensanwalt Georg Schäfer unterstützt die nachfolgende Pressemitteilung des ACE (Auto Club Europa):"

Stuttgart (ACE) 19. April 2012 - Wer mit dem Auto unterwegs auf Nummer sicher gehen will, der hat heute gleich mehrere Möglichkeiten, eine Reifenpanne zu beheben. Der ACE Auto Club Europa hat jetzt in einem Ratgeber drei der gängigen Hilfe-Methoden vorgestellt. Noch weit verbreitet und gleichermaßen zweckmäßig ist es, für den Fall der Fälle im Kofferraum über ein vollwertiges Ersatzrad zu verfügen. Wer aber Stauraum und Gewicht sparen möchte, kann stattdessen ein Pannenhilfeset mit integriertem Kompressor sowie einen nicht auf einer Felge montierten passenden Ersatzreifen im Auto mitführen. Dieser wird dann in einer Werkstatt aufgezogen. So vorzugehen macht Sinn, weil nicht alle Kfz-Betriebe kurzfristig den richtigen Reifen zum bereits vorhandenen Reifensatz besorgen können.

Kleine Schäden lassen sich laut ACE mit einem Reifenpannenset in den meisten Fällen abdichten – dies erspart den lästigen Reifenwechsel am Straßenrand. Das Fortkommen ist dann zwar gesichert. Doch vor dem Zurücklegen längerer Strecken sollte der schadhafte Reifen bald ersetzt werden, raten die ACE-Fachleute.

Ein mitgeführtes fertiges Ersatzrad erspart vor Ort die langwierige Suche nach einem genau passenden Reifen des gleichen Typs. Auch einen mit- oder angelieferten Reifen zu montieren ist für eine Kfz-Werkstatt eine leichte Übung und zudem kostengünstig, wenn die Montage in einer der rund 200 ACE OK-Servicecenter vorgenommen wird.

1. Der neue  Klassiker
Die mit Reifendichtmittel gefüllte Druckdose kann vorübergehend die Mobilität sichern und beansprucht nur wenig Platz im Kofferraum. Kleinere Durchstiche von Schrauben oder Nägeln bis circa sechs Millimeter lassen sich abdichten. Die Handhabung ist sehr einfach, versichern die ACE-Reifenexperten: Am Schlauchende befindet sich ein Füllstück, das direkt auf das Ventil geschraubt wird. Durch den Druck auf das Flaschenventil wird das Dichtmittel in den Reifen gepumpt und gleichzeitig ein gewisser Fülldruck hergestellt. Danach muss das Auto sofort bewegt werden, um das Dichtmittel im Reifen zu verteilen. Nur selten reicht der Fülldruck aus der Dose aber aus, um sicher eine Tankstelle zu erreichen, an der in jedem Fall zusätzliche Luft eingefüllt werden muss, zumal das Loch auch erst mit einiger Verzögerung abgedichtet wird und anschließend meist das Ventil verklebt ist.

Vorteil: Die Dose mit dem Füllmittel ist leicht und platzsparend unterzubringen und nahezu an jeder Tankstelle und im Baumarkt zu haben.

Nachteil: Inhalt und Fülldruck reicht nur bei kleinen Reifen aus, das Tempo muss auf maximal 50 bis 60 km/h gedrosselt werden, das Produkt ist zwar relativ teuer, bietet aber nur geringe Aussicht auf erfolgreiche Abdichtung, gibt der ACE zu bedenken. Es hinterlässt Verschmutzungen im Inneren des Reifens, im Ventil und auf der Felge; eine anschließende Reparatur des Reifens ist ausgeschlossen.

2. Die passende Komfortlösung
Bei einem Pannenset, wie es auch bei vielen modernen Autos inzwischen zur Grundausstattung gehört, ist eine zuverlässige Abdichtung von kleineren Schäden durchaus möglich. Der Fremdkörper muss vorher entfernt werden. Der integrierte Kompressor schafft es, den Reifen bis zum vorgeschriebenen Fülldruck aufzupumpen. Außerdem kann der über den Zigarettenanzünder betriebene Kompressor bei Bedarf auch dazu genutzt werden, beispielsweise eine Luftmatratze aufzublasen. Es gibt im Handel verschiedene Versionen, bei denen entweder das Dichtmittel sofort mit in den Reifen geblasen oder nach Entfernen des Ventileinsatzes zunächst von Hand eingefüllt wird. Dabei ist die Verschmutzungsgefahr relativ groß, also besser Handschuhe tragen! Die ACE-Pannenhilfeexperten machen darauf aufmerksam, dass ebenso wie beim Einsatz eines Dichtmittels aus der Dose danach auch hier eine reguläre Reifenreparatur nicht mehr möglich ist.

Vorteil: Der Kompressor ist vielseitig einsetzbar, auch zum Befüllen von Luftmatratzen oder bei passendem Ventil zum Aufpumpen von Fahrradreifen.

Nachteil: Das Füllmittel ist nur vier Jahre haltbar, das Tempo wird beschränkt auf 80 km/h. Die Füllung hinterlässt Verschmutzungen im Inneren des Reifens, im Ventil und auf der Felge, die anschließende Reparatur des Reifens ist ausgeschlossen.

3.  Die Methode für den Profi
Sofern bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind, spricht nach Einschätzung der ACE-Fachleute nichts gegen eine fachgerechte Reparatur eines beschädigten Reifens. Dabei wird in der Kfz-Werkstatt der Einstichkanal durch ein selbstvulkanisierendes, faserbasiertes Füllband verschlossen und der Reifen bleibt anschließend in vollem Umfang einsatzfähig. Nach einer zu befolgenden Reifen-Reparatur-Richtlinie muss die Schadstelle zusätzlich von innen versiegelt werden, was eine Demontage und eventuell ein anschließendes Auswuchten des Rades nötig macht. Doch unterm Strich kann eine in der Werkstatt vorgenommene Reparatur die wirtschaftlichste und zuverlässigste Lösung sein. So oder so kümmert sich bei Bedarf aber zunächst der Autoclub um erste Hilfe bei einer Reifenpanne.

Vorteil: Eine Reifenreparatur in der Werkstatt sorgt für eine zuverlässige Abdichtung des Reifens bis zum Ende seiner Lebensdauer. Hinzu kommt: Keine Einschränkungen bei der weiteren Nutzung, keine inneren Verschmutzungen von Felge oder Ventil.

Nachteil: Eine Reparatur im Selbsthilfeverfahren ist nicht möglich, Eingriffe sind ausschließlich dem dafür qualifizierte Werkstattpersonal vorbehalten, hebt der ACE hervor. Zwecks fachgerechter Reparatur muss der Reifen demontiert werden, eine Reparatur ist in der Regel nur bei Früherkennung des Schadens möglich. Anzeichen dafür kann beispielsweise ein  schleichender  Druckverlust im Reifen sein.

Der ACE Auto Club Europa ist Mitglied im Verbund Europäischer Automobilclubs (EAC), www.eac-web.eu


Defekte Autobatterien größtes Sorgenkind der Pannenhelfer

"Der Vertrauensanwalt Georg Schäfer unterstützt die nachfolgende Pressemitteilung des ACE (Auto Club Europa):"

Stuttgart (ACE) 12. April 2012 – Kaputte Motoren, unterbrochene Kraftstoffversorgung, elektronische Aussetzer – wenn Kraftfahrzeuge streiken, kann das viele Ursachen haben. Doch die häufigsten Pannenhilfen werden nicht geleistet, weil Autos  liegen bleiben, sondern weil sie erst gar nicht losfahren können.  Mehr als jedes dritte Pannenauto (30,48 Prozent) benötigte im vergangenen Jahr eine Starthilfe aufgrund einer  funktionsuntüchtigen Batterie.
Das geht aus der neuen 'Hitliste Autopannen 2011' hervor, die jetzt der ACE Auto Club Europa vorgelegt hat. Allerdings ging nach Angaben des Clubs die Schadensquote bei Batterien im Vergleich zu den beiden Vorjahren (2009 / 2010) leicht zurück.

Zugenommen haben hingegen Motorschäden, darunter eine wachsende Zahl kapitaler Schäden, was der ACE unter anderem auf die steigende Zahl älterer Autos zurückführt. Gestiegen ist auch die Zahl der Pannenhilfeeinsätze im Bereich Kraftstoffversorgung, Antrieb und Verriegelung.

Leicht abgenommen hingegen haben Pannenhilfen auf den Gebieten Fahrwerk, Elektronik, Zündung, Lichtmaschine und Anlasser.
Rund 100.000 Mal im Jahr macht der ACE Fahrzeuge wieder flott (Film), schleppt ab und sorgt für die Rückholung kranker Menschen und havarierter Fahrzeuge.

ACE: Engagiert für Menschen
Derzeit gehören dem ACE 552.216 Mitglieder an (4. Quartal 2011). Er ist damit einer der führenden Automobilclubs im Lande. Einschließlich sämtlicher Familienmitgliedschaften können zusammen genommen mehr als 1,2 Millionen Menschen auf die Hilfe des ACE zählen. Seine Zentrale unterhält der eingetragene Verein in Stuttgart. Von hier aus werden die europaweiten Hilfseinsätze gesteuert und logistisch betreut.
"Ihr Anruf bewegt uns", mit dieser Einstellung meistern ACE-Mitarbeiter  ihre Aufgaben: zuverlässig und mitfühlend. Das Motto des Clubs: Gute Fahrt. Wir sind dabei!

1965 gegründet, liegt der ACE im Preis-Leistungsverhältnis heute an der Spitze aller Club-Anbieter von Schutzbriefleistungen.
Er ist zudem der bislang einzige TÜV-zertifizierte Autoclub in Deutschland. Mitglieder des ACE zahlen einen jährlichen Clubbeitrag in Höhe von derzeit 59,70 Euro; darin enthalten sind auch Auslandsschutz sowie Partner- und Familienschutz. Die ACE-Gruppe, wozu auch die Euro Union Assistance GmbH (Notruf), eine Wirtschaftsdienst GmbH (u. a. Reisebüro) und eine Verlags-GmbH (ACE LENKRAD) gehören, erwirtschaftete einen Gesamtjahresumsatz von zuletzt rund 94,4 Millionen Euro (2010), das waren 6,7 Millionen Euro mehr als 2007.

Steigender Aufwand für Pannenhilfe
In den Jahren 2007 bis 2010 hat der ACE nahezu 380.000 Pannenhilfen und sonstige Schutzbriefleistungen abgewickelt. Der jährliche Aufwand dafür stieg von mehr als 12,7 Millionen Euro (2007) um rund 1,9 Millionen Euro auf zuletzt knapp 14,6 Millionen Euro (2010). Im Schnitt nehmen heute 18 von 100 ACE-Mitgliedern die Pannenhilfe ihres Clubs in Anspruch, 2007 lag die Quote noch bei 15. Grund dafür sind unter anderem die teils extremen Wetterbedingungen in den Wintermonaten der zurückliegenden Jahre. Der ACE rechnet damit, dass sich der Trend steigender Schadenshäufigkeit auch in den kommenden Jahren fortsetzen wird.

 Der ACE Auto Club Europa ist Mitglied im Verbund Europäischer Automobilclubs (EAC), www.eac-web.eu


Kindereintrag im elterlichen Reisepass verliert Gültigkeit

"Der Vertrauensanwalt Georg Schäfer unterstützt die nachfolgende Pressemitteilung des ACE (Auto Club Europa):"

Stuttgart (ACE) 11. April 2012 – Kindereinträge im Reisepass der Eltern sind vom 26. Juni 2012 an ungültig und berechtigen das eingetragene Kind nicht mehr dazu, die Grenze zu übertreten. Darauf hat der ACE Auto Club Europa unter Berufung auf Informationen des Bundesinnenministeriums hingewiesen.

Die Neuregelung gilt auch im EU-Ausland, wo freie Einreise besteht. Kinder sind folglich von Geburt an ab dem Stichtag überall förmlich verpflichtet, sich auf Verlangen mit einem gültigen eigenen Dokument auszuweisen. Es muss sich um ein behördliches Reisedokument handeln, etwa um einen Kinderreisepass, einen Reisepass oder – je nach Reiseziel – um einen Personalausweis. Ein elterlicher Reisepass bleibt selbst dann gültig, wenn sich darin ein Kindereintrag befindet, der seine rechtliche Bedeutung verloren hat. Die Änderung des Passrechts geht auf europäische Auflagen zurück, die auch von der Bundesrepublik Deutschland erfüllt werden müssen.

Bereits seit November 2007 gibt es die bis dahin bestehende Möglichkeit nicht mehr, einen Kindereintrag im Pass eines oder beider Elternteile vornehmen zu lassen.

Der ACE rät Erziehungsberechtigten, bei absehbarem Bedarf schon jetzt Reisedokumente für Kinder zu beantragen.
Der ACE Auto Club Europa ist Mitglied im Verbund Europäischer Automobilclubs (EAC), www.eac-web.eu


Kraftstoffpreise: Deutschlands Nachbarn ziehen nach

"Der Vertrauensanwalt Georg Schäfer unterstützt die nachfolgende Pressemitteilung des ACE (Auto Club Europa):"

Stuttgart (ACE) 10. April 2012 – In den meisten deutschen Nachbarländern sind Anfang dieser Woche die Spritpreise noch einmal nach oben geschraubt worden. In den Niederlanden (1,88 Euro/l), Dänemark (1,85 Euro/l) und Belgien (1,79 Euro/l) lagen die Preise für EuroSuper95 sogar über dem entsprechenden Durchschnittspreis in Deutschland (1,66 Euro/l), teilte der ACE Auto Club Europa am Dienstag in Stuttgart mit.

In Frankreich müssen Tankkunden für Superbenzin derzeit so viel zahlen wie in Deutschland, wo sich im Vergleich zur Osterwoche noch keine Entspannung an der Preisfront abgezeichnet hat. Lediglich der Dieselpreis ging um 3 Cent auf durchschnittlich 1,50/l Euro zurück.

In Österreich gab der Preis für EuroSuper95 (1,49 Euro/l) um durchschnittlich 3 Cent nach und liegt damit 17 Cent pro Liter unter dem Preisniveau für Super an deutschen Tankstellen.

Tabelle: Preise für Kraftstoffe Deutschland / Anrainer

Der ACE Auto Club Europa ist Mitglied im Verbund Europäischer Automobilclubs (EAC), www.eac-web.eu


Zu Ostern mehr Autobahn- und Gleisbaustellen

"Der Vertrauensanwalt Georg Schäfer unterstützt die nachfolgende Pressemitteilung des ACE (Auto Club Europa):"

Stuttgart (ACE) 4. April 2012 – Wer im dichten Osterreiseverkehr auf bundesdeutschen Autobahnen unterwegs ist, wird mit  zusätzlichen Behinderungen im Bereich von Baustellen zu rechnen haben. Die Zahl der Autobahnbaustellen ist in den vergangenen acht Wochen von 238 um 111 auf 349 und damit um mehr als 46 Prozent gestiegen. Wie der ACE Auto Club Europa am Mittwoch in Stuttgart berichtete, werden derzeit auf einer Gesamtstrecke von mehr als 1.097 Kilometern die Fahrbahnen erneuert und ausgebaut. Vor knapp einem Jahr, Anfang April 2011 lag die Zahl der Autobahnbaustellen nach Angaben des Clubs mit 360 noch um 11 höher als heute.

Störungen auch im Schienenverkehr möglich
Reisende, die auf Züge umsteigen, müssen sich auch hier auf Baustellen bedingte Behinderungen einstellen. Die Bahn wird über Ostern ihr Streckennetz teilweise erneuern und dazu 150 Baustellen auf einer Schienenstrecke von insgesamt 100 Kilometern einrichten. Laut ACE ist vereinzelt mit Verzögerungen und Umleitungen zu rechnen. Aktuelle Informationen über etwaige Änderungen der Fahrpläne erteilen die Auskunfts- und Verkaufsstellen der Deutschen Bahn.

An den Engstellen im Bereich von Autobahnbaustellen entwickeln sich täglich zusammengenommen mehr als 300 Kilometer lange Staus, schätzt der ACE. Aufs Jahr gerechnet sind die durch Baustellen verursachten Staus demnach insgesamt rund 110.000 Kilometer lang. Diese Autoschlange könnte theoretisch etwa  zweiunddreiviertelmal um den Erdball gewickelt werden. Die durch Bautätigkeit hervorgerufenen Verkehrsbehinderungen ließen sich aus Sicht des ACE zwar begrenzen, etwa im Zuge eines besseren Baustellenmanagements, es sei aber nicht möglich, sie völlig zu vermeiden. Deutschland verfüge als starker Wirtschaftsstandort und als wichtiges Transitland über ein alles in allem gutes Autobahnnetz. Wer wolle, dass das so bleibe, müsse die Infrastruktur erhalten und bei unabweisbarem Bedarf ausbauen.

Der Anteil von Baustellen am gesamten Autobahnnetz beträgt derzeit – beide Richtungsfahrbahnen eingerechnet – 4,47 Prozent (Anfang April 2011 waren es 4,43 Prozent).

Baustellen-Highlight:

Die von Bautätigkeit am stärksten betroffene Autobahn ist die A1 in beide Fahrtrichtungen.
Die 1.464 Kilometer lange Autobahn ist zu 14,5 Prozent mit Baustellen belastet. Kraftfahrern bleibt lediglich eine rund 212 Kilometer lange Strecke ohne Baustellen.

ACE Baustellen-Hitliste: (längstes Baustellenstück)

  1. A5 mit 21,80 km Baustellenteilstück zwischen der Anschlussstelle Achern (53) und der Anschlussstelle Appenweier (54). Im gesamten Abschnitt findet ein 6-spuriger Ausbau statt.
  2. A1 mit 20,80 km Baustellenteilstück zwischen der Anschlussstelle Wildeshausen-West (61) und der Anschlussstelle Lohne/Dinklage (65). Im gesamten Abschnitt findet ein 6-spuriger Ausbau statt.
  3. A9 mit 14,10 km Baustellenteilstück zwischen der Anschlussstelle Triptis 26) und der Anschlussstelle Schleiz (28). Im gesamten Abschnitt findet ein Ausbau der Fahrbahn statt.
  4. A3 mit 13,20 km Baustellenteilstück der Anschlussstelle Hamminkeln (5)
    und der Anschlussstelle Rees (4). Im gesamten Abschnitt findet eine Erneuerung der Fahrbahn statt.

Die ACE-Baustellenübersicht ist unter ace-online.de/grafiken zum Downloaden. 

Der ACE Auto Club Europa ist Mitglied im Verbund Europäischer Automobilclubs (EAC)  www.eac-web.eu


Immer mehr Bundesländer fordern Benzinpreisbremse
ACE: Stoppt die Wucherpreise

"Der Vertrauensanwalt Georg Schäfer unterstützt die nachfolgende Pressemitteilung des ACE (Auto Club Europa):"

Stuttgart (ACE) 29. März 2012 – Der politische Druck zur Einführung einer Preiserhöhungsbremse bei Sprit und Dieselkraftstoff nimmt zu. Angesichts immer neuer Rekordpreise an Tankstellen fordern jetzt gleich mehrere große Bundesländer die Schwarz-Gelbe Regierungskoalition auf, bundesgesetzliche Maßnahmen gegen ungerechtfertigte Preiserhöhungen zu prüfen. Das geht aus einer Umfrage hervor, die der ACE Auto Club Europa unmittelbar vor Beginn der an diesem Freitag anstehenden Beratungen im Bundesrat veröffentlicht hat. Dem von Thüringen eingebrachten ursprünglichen Entschließungsantrag, in dem eine Preiserhöhungsbremse nach österreichischem Vorbild vorschlagen wird, werden laut ACE mehrheitlich allerdings keine Chancen eingeräumt.

Nordrhein-Westfalens Regierung versprach, sich für mehr Transparenz für  Verbraucher stark zu machen. In der Stellungnahme des NRW-Wirtschaftsministeriums an den ACE heißt es: „Darüber hinaus wollen wir gemeinsam mit anderen Ländern bei der Verkehrsministerkonferenz im April die Benzinpreisbremse zum Thema machen und die Bundesregierung auffordern, alle kartellrechtlichen sowie ordnungs- und wirtschaftspolitischen Maßnahmen zu prüfen, die geeignet sind, den Wettbewerb auf dem Kraftstoffmarkt zu intensivieren“. Auch Hessen sieht Handlungsbedarf und  befürwortet wie NRW die Einführung einer Spritpreisbremse nach dem Vorbild von West-Australien. Bayern schließt sich einem entsprechenden Prüfauftrag an. Sachsen, Niedersachen und Baden-Württemberg tendieren nach ACE-Angaben in eine ähnliche Richtung, wollten sich mit Verweis auf weiteren Abstimmungsbedarf aber noch nicht auf ein endgültiges Votum im Bundesrat festlegen.

ACE-Chef Rose: „Stoppt die Wucherpreise!“
Nach Ansicht von ACE-Chef Wolfgang Rose lassen sich die jüngsten überdurchschnittlich hohen Preisaufschläge für Kraftstoffe größtenteils weder durch die Entwicklung der Rohölpreise noch durch Währungsschwankungen rechtfertigen.

„Es handelt sich  vielmehr um einen dreisten Raubzug der Mineralölkonzerne zu Lasten ihrer Tankkunden“, sagte Rose am Donnerstag in Stuttgart. Er forderte die Bundesregierung auf, sie solle endlich für markwirtschaftliche Wettbewerbsverhältnisse in der Mineralölbranche sorgen. „Stoppt die Wucherpreise der Multis!“

Nach Ansicht des ACE-Vorsitzenden gibt es bei den Spritpreisen derzeit „einen gehörigen Spielraum nach unten“. Längerfristig aber sei nicht mehr mit stark fallenden, sondern mit stetig steigenden Kraftstoffpreisen zu rechnen. „Wir wollen das nicht herbeireden. Doch bei unverändert hoher Besteuerung von Sprit könnte in den nächsten Jahren der Punkt kommen, wo der Damm bricht und der Liter Sprit hierzulande bis zu 2 Euro kostet“. Rose meinte, wer diesen Schlag finanziell abfedern wolle, der müsse sparsameren Autos zum Durchbruch verhelfen. Da seien die Hersteller gefordert, aber auch die Autokäufer. „Die Stärke eines modernen Autos liegt in seiner Schwäche beim Verbrauch“ fügte der ACE-Vorsitzende hinzu.

Der ACE schlägt unter anderem vor, dass wie in Teilen Australiens bereits praktiziert, die Mineralölunternehmen unabhängig voneinander täglich bis 14 Uhr den Benzinpreis für den Folgetag an eine staatliche Behörde melden müssen. Dieser angekündigte Preis muss von jeweils 6 Uhr an 24 Stunden gehalten werden. Tankkunden würden dann nur dort tanken, wo der Kraftstoff günstiger sei. Die Preistreiber hingegen würden nach den Regeln des Marktes bestraft. Ähnliche Ziele verfolgt die seit einem Jahr verschärfte Tankstellenverordnung in Österreich, die aber hinsichtlich ihrer Wirkung umstritten ist.

Der ACE Auto Club Europa ist Mitglied im Verbund Europäischer Automobilclubs (EAC), www.eac-web.eu


Schützender Zebrastreifen häufig Unglücksfalle für Fußgänger

Berlins Autofahrer und Fußgänger bei schlechter Verkehrsmoral vorn

"Der Vertrauensanwalt Georg Schäfer unterstützt die nachfolgende Pressemitteilung des ACE (Auto Club Europa):"

Stuttgart (ACE) 26. März 2012 – Fast jeder fünfte Fußgängerunfall mit Personenschaden, der innerhalb geschlossener Ortschaften geschieht, passiert an einem Fußgängerüberweg. Darauf macht der ACE Auto Club Europa nach  Auswertung von Zahlen des Statistischen Bundesamtes aufmerksam. Obwohl der Bußgeldkatalog mit einer Strafe von 80 Euro und 4 Punkten in Flensburg droht, wenn nicht mit mäßiger Geschwindigkeit an eine extra markierte Fahrbahnquerung für Fußgänger herangefahren beziehungsweise angehalten wird, verunglückten dort im Jahr 2010 5.100 Fußgänger. Eigentlich sollten Zebrastreifen für Fußgänger einen besonderen Schutz bieten. In einer am Montag in Stuttgart veröffentlichten Studie zum Thema Fußgängerunfälle kommt der ACE außerdem zu dem Ergebnis, dass die Rücksichtnahme gegenüber Fußgängern regional unterschiedlich ausgeprägt ist. In den vergangenen zehn Jahren ist die Zahl der Fußgängerunfälle allerdings überdurchschnittlich stark gefallen.

Insgesamt mehr als 30.000 Fußgänger verunglückten 2010 im Straßenverkehr, 95 Prozent von ihnen erlitten in geschlossenen Ortschaften einen Schaden. Besonders gefährdet sind junge Menschen und Senioren. In 59 Prozent der Fälle wurde der Unfall durch einen anderen Verkehrsteilnehmer ausgelöst. Bei zwei Dritteln aller Fußgängerunfälle handelte es sich um Kollisionen mit Personenwagen, auf Rang zwei folgen allerdings  schon Unfälle mit Fahrradfahrern. Rad- und Fußgängerverkehr nehmen bei sonnigem Wetter und warmen Temperaturen zu, deshalb befürchtet der ACE im Frühjahr und Sommer eine Zunahme von Unfällen in diesem Bereich.

Der Club weist auch darauf hin, dass die gefahrene Geschwindigkeit eines Fahrzeugs einen maßgeblichen Anteil an der Verletzungsschwere hat. “Nur jeder 20. Fußgängerunfall geschieht außerhalb geschlossener Ortschaften.

Doch 29 Prozent aller getöteten Fußgänger kamen auf freier Strecke zu Tode.” sagte ACE-Sprecher Rainer Hillgärtner. “Wer sein Tempo nicht anpasst gefährdet Menschenleben”.

Insgesamt ist die Anzahl der Fußgängerunfälle zwischen 1991 und 2010 von 50.163 auf 32.145 zurückgegangen, was einer Reduzierung von 36 Prozent entspricht. Damit ist im Vergleich zum allgemeinen Unfallgeschehen (minus 25 Prozent) ein deutlich stärkerer Rückgang der Unfallzahlen zu verzeichnen.  Der Anteil der unfallverursachenden Fußgänger sank im gleichen Zeitraum um mehr als 56 Prozent.

Besonders gefährdet sind Fußgänger nach Angaben des ACE in den Stadtstaaten Berlin, Bremen und Hamburg. Die Quote der Fahrzeugführer, die durch eigenes Fehlverhalten einen Fußgängerunfall verursachen, liegt in Berlin mehr als doppelt so hoch wie im bundesweiten Durchschnitt. Am sichersten leben Fußgänger in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern.

Auch die Berliner Fußgänger zeichnen sich durch eine äußerst hohe Fehlverhaltensquote aus. Während hier 409 Fehlverhalten pro 1 Mio. Einwohner aufgenommen wurden kam Thüringen auf eine Quote von 95 pro 1 Mio. Einwohner.

Häufigster Fehler der Fußgänger ist das Überschreiten der Fahrbahn, ohne auf den Verkehr zu achten, gefolgt vom plötzlichen Hervortreten hinter einem Hindernis. Falsche Fahrbahnüberschreitung an Ampeln – in der Regel also Rotlichtverstöße an Fußgängerampeln – wird als dritthäufigste Ursache für die von Fußgängern verursachten Unfälle angesehen. Alkoholeinfluss macht nur 6,3 Prozent der Unfälle mit Personenschaden aus, bei den Unfällen mit Getöteten hat Alkohol jedoch einen Anteil von 15,4 Prozent.

In Anbetracht der Unfallzahlen fordert der ACE zu gegenseitiger Rücksicht auf und warnt vor Rivalität, die im Straßenverkehr nichts verloren habe. “Fußgänger sind wir doch alle und Autofahrer fast alle”, sagt ACE-Mann Hillgärtner.

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45 Alpenpässe weiter gesperrt

ACE-Alpenstraßenbericht KW 12

"Der Vertrauensanwalt Georg Schäfer unterstützt die nachfolgende Pressemitteilung des ACE (Auto Club Europa):"

Stuttgart (ACE) 20. März 2012 – Von den insgesamt rund 200 meist befahrenen Passstraßen in den Alpen bleiben trotz einsetzender Schneeschmelze 45 Strecken für den Verkehr vorerst noch gesperrt. Das berichtete der ACE Auto Club Europa am Dienstag in Stuttgart. Rein zahlenmäßig hat sich die Lage damit im Vergleich zur jüngsten Meldung von vor einer Woche (13. März) nicht verändert.

Änderung zur letzten Meldung vom 13. März:

Wieder befahrbar und offen sind:

  • F: Tignes
  • F: Val d’Isere

Vorübergehend geschlossen wurden:

  • CH: Furka-Autoverladung
  • CH: Oberalp-Autoverladung

Länder-Legende: D=Deutschland, F=Frankreich, I=Italien, A=Österreich, CH=Schweiz, SLO=Slowenien

Alpenpass - Vorschau:
Die Malta Hochalmstraße in Österreich soll voraussichtlich am 1. Mai 2012 wieder für den Verkehr freigegeben werden.
Auch die Großglockner-Hochalpenstraße in Österreich plant die Öffnung Anfang Mai. Tagesaktuelle Informationen zu den Alpenstraßen veröffentlicht der ACE unter Alpenpässe

Sperren wegen Lawinengefahr in der Schweiz:

  • Lukmanierpass: vorübergehend wegen Lawinengefahr gesperrt. 

Winterausrüstungspflicht in Südtirol:

In Südtirol dürfen bei winterlichen Verhältnissen (Schnee, Matsch oder Eis) nur Fahrzeuge fahren, die Winterreifen oder montierte Schneeketten haben. Über die Verordnung wird mittels entsprechender Straßenbeschilderung informiert.

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ACE baut eigenes Kfz-Werkstattnetz weiter aus

"Der Vertrauensanwalt Georg Schäfer unterstützt die nachfolgende Pressemitteilung des ACE (Auto Club Europa):"

Stuttgart (ACE) 20. März 2012 - Der ACE Auto Club Europa will sein vor drei Jahren geknüpftes Kfz-Werkstattnetz unter dem Namen ACE OK-Servicecenter schrittweise ausbauen. Das kündigte der Vorsitzende des Clubs, Wolfgang Rose, am Dienstag in Stuttgart an. Nach seiner Darstellung ist der ACE unter den Autoclubs derzeit führend bei der erfolgreichen Umsetzung eines eigenen Werkstattkonzepts. In Halle (Sachsen-Anhalt), wurde kürzlich die 200. Werkstatt in Deutschland als ACE-Partnerunternehmen eröffnet.

Ziel des ACE ist es, über Pannenhilfe hinaus, seinen Clubmitgliedern vergünstigte technische Leistungen rund um das Auto etwa auf dem Gebiet Inspektion und Reparatur anzubieten. Bei den vom ACE zertifizierten Werkstätten handelt es sich jeweils um inhabergeführte Meisterbetriebe, deren Leistungsspektrum grundsätzlich über einzelne Automarken hinausreicht, hebt der Club hervor. Alle Center verfügten über moderne Fahrzeugdiagnose- und Reparatursysteme und hätten Zugriff auf technische Informationen zu Fahrzeugen und Ersatzteilen aller Marken.

Zu den Vergünstigungen für ACE-Mitglieder gehören ein kostenfreier 20 Punkte umfassender Fahrzeug-Check sowie die Gewährung eines 10-Prozent-Rabatts auf alle in der Werkstatt verbauten Teile.

ACE-Mitglieder können im Internet das nächstgelegene ACE OK-Servicecenter auskundschaften und vor Ort die Dienste mit Clubbonus in Anspruch nehmen.

Mitglieder des ACE zahlen einen jährlichen Clubbeitrag in Höhe von derzeit 59,70 Euro; darin enthalten sind auch Auslandsschutz sowie Partner- und Familienschutz. Der Kreis der berechtigten ACE-Leistungsempfänger umfasst damit insgesamt mehr als 1,2 Millionen Menschen. Die Einnahmen aus Mitgliedsbeiträgen beziffert der Club auf jährlich mehr als 34 Millionen Euro. Davon fließen in den Bereich Service, Beratung und Verkehrssicherheitsarbeit rund 10 Millionen Euro, der mit mehr als 17 Millionen Euro größte Ausgabenblock entfällt auf den ACE-Euromobilschutz, der neben der Pannenhilfe weitere verschiedenartige Versicherungsleistungen umfasst. Die ACE-Gruppe, wozu auch die Euro Union Assistance GmbH (Notruf), eine Wirtschaftsdienst GmbH (u. a. Reisebüro) und eine Verlags-GmbH (ACE LENKRAD) gehören, erwirtschaftete einen Gesamtjahresumsatz von zuletzt mehr als 94 Millionen Euro (2011).

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Punktesystem: Geplante Neuerungen durch den Gesetzgeber

Für die vorgesehenen Fachgespräche bekräftigt ACE-Chefjurist Volker Lempp und Vertrauensanwalt Georg Schäfer die wiederholt geäußerten Positionen des ACE „Wir befürworten eine Reform, die auf mehr Verkehrssicherheit zielt, für Betroffene Transparenz bietet und die bewährte Differenzierung bei der Punktevergabe beibehält. Mit der heute offiziell bestätigten radikalen Beschränkung auf ein „zweigeteiltes Punkte-System“ (für „grobe“ bzw. „schwere“ Verkehrsverstöße) verabschiedet sich der Minister von einer differenzierten Bewertung einzelner Verkehrsvergehen im Hinblick auf ihre Aussagekraft für die Kraftfahreignung. Auch ist weiterhin unklar, ob der Minister in der Übergangsvorschrift etwaige Härtefälle durch "Umrechnung" alter Punkte angemessen berücksichtigen wird.

Im Einzelnen bedeutet dies:

1.  Die differenzierte Punktebewertung (1 – 7) ist für den verkehrserzieherischen Effekt des Punktsystems unverzichtbar. Dem Kraftfahrer muss anhand dieser Bewertung die Sicherheitsrelevanz von Verstößen vor Augen geführt werden. Das derzeitige System ist eher auf Verkehrserziehung als auf die (vergleichsweise wenigen) Entzugsfälle ausgerichtet.

2.  Der Bewährungsgedanke (Hemmung der Tilgung von Neueintragungen, Punkterabatte) sollte beibehalten bleiben, da dies für die Verkehrserziehung wichtig ist.

3.  Vorgesehene Tilgungsfristen sind zu lang. "Dauersünder" wird besser gestellt als "Einzeltäter".

4.  Positiv wäre, wenn insgesamt die Zahl der einer Bepunktung unterliegenden Verstöße reduziert werden könnte.

Im Übrigen liegt die Kompliziertheit des derzeitigen Punktsystems weniger in der Punktebewertung selbst,  sondern vielmehr in den vertrackten Verfahrens- und Tilgungsvorschriften (Stichwort: „Überliegefrist“). Eine Reform muss in erster Linie hier ansetzen, nicht bei der Benotung der Kraftfahrer.

Sollten Sie hierzu Fragen im Einzelnen haben, können Sie Rechtanwalt Georg Schäfer jederzeit gerne Kostenlos anrufen: 089/ 535135 oder eine E-Mail schicken: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. .

Gerne können Sie uns auch auf unserer Homepage besuchen: www.schaeferundschaefer.de

RA Georg Schäfer 


Stuttgart (ACE) 6. März 2012 – Traditionell an Ostern – in gut vier Wochen – beginnt bei gutem Wetter die Motorradsaison.

"Der Vertrauensanwalt Georg Schäfer unterstützt die nachfolgende Pressemitteilung des ACE (Auto Club Europa):"

 Der Zopf unterm Helm ist dabei längst nichts Außergewöhnliches mehr. Ob das eine Folge femininer Emanzipation ist, darüber darf spekuliert werden. In der einstigen Männerdomäne Motorrad haben sich Frauen jedenfalls ein eigenes Terrain erobert – 2011 lag der Anteil der auf weibliche Halter zugelassenen Maschinen bundesweit immerhin bei knapp 14 Prozent. Im Bereich Neuzulassungen hat es zuletzt Zuwachsraten bei den bis zu 29-jährigen sowie bei Halterinnen im Alter zwischen 40 und 49 Jahren gegeben. Eine weitere Auffälligkeit: Frauen in Süddeutschland fahren viel stärker als anderswo auf Motorräder ab. Zu diesem Ergebnis kommt eine jetzt vom ACE Auto Club Europa veröffentlichte Auswertung, bei der sich  der Club auf aktuelle Zahlen des Kraftfahrt Bundesamts beruft.

Demnach sank die Quote weiblicher Motorradhalter nur minimal von 13,81 Prozent im Jahr 2010 auf 13,76 Prozent im vergangenen Jahr. Bundesweit verfügen nach Angaben des ACE im Schnitt lediglich 150 von 10 000 volljährigen Frauen über eine auf sie zugelassene Maschine. In Bayern allerdings besitzen rund ein Viertel mehr, nämlich 199 von 10 000 Frauen über 18 Jahren ein eigenes Motorrad; sie nehmen damit bundesweit den Spitzenplatz ein. Auf Rang zwei folgen die Rheinland-Pfälzerinnen (181) vor ihren Kolleginnen im Saarland und in Baden-Württemberg (je 176). Keine besondere Beziehung zum Zweirad legen die Frauen in den Stadtstaaten sowie in den neuen Ländern an den Tag. Sachsen-Anhalt (84 von 10 000) und Sachsen (82 von 10 000) stellen die Schlusslichter der weiblichen Motorradbegeisterung dar.

Um heraus zu finden, wie groß das tatsächliche Interesse der weiblichen Bevölkerung eines Bundeslands am Motorradfahren ist, hat der ACE die Zahl der auf Frauen zugelassenen Motorräder jeweils ins Verhältnis zur Zahl der im entsprechenden Bundesland lebenden Frauen über 18 Jahren gesetzt.

Frauen Ende 40 stärkste weibliche Bikerfraktion
Mit einem Anteil von 22,3 Prozent machen die 45- bis 49-jährigen Frauen die stärkste Gruppe der Motorradfahrerinnen aus. 57,5 Prozent aller im Besitz von Frauen befindlichen Maschinen werden von Bikerinnen bewegt, die der Altersgruppe zwischen 40 und 54 Jahren angehören.

Noch tausend ältere Omas auf Feuerstühlen unterwegs
Selbst für betagte Frauen scheint es keinen Grund zu geben, wegen ihres hohen Alters Helm und Hobby an den Nagel zu hängen: Immerhin 1 000 Motorräder waren dem ACE-Bericht zufolge 2011 auf Halterinnen angemeldet, die bereits 80 Jahre alt und älter gewesen sind.

Ladylike-Motorräder keine Trendsetter
Bei der Wahl der beliebtesten Modelle ist dem ACE aufgefallen, dass sich die Vorlieben der weiblichen Kundschaft klar von denen männlicher Motorradkäufer unterscheiden. Unter den ersten Drei der Kraftrad-Neuzulassungen auf weibliche Halter finden sich seit Jahren ausschließlich solche Modelle, die der Mittelklasse zugeordnet werden. Es handelt sich zugleich um Motorräder, denen in der Szene der Ruf vorauseilt, eine nahezu perfekte Symbiose aus Fahrspaß, Vernunft und moderaten Kosten bieten zu können. Teure Hochleistungsmaschinen mit vielen PS und Höchstgeschwindigkeiten weit jenseits von 200 km/h bleiben in aller Regel männlichen Käufern vorbehalten. ACE-Fazit: Frauen definieren das aufs Motorradfahren gemünzte und viel zitierte Fun-Gefühl offenbar eher klischeefrei und losgelöst von PS-Stärke und Beschleunigung. Doch diese moderaten Ladylike-Motorräder lösen keinen allgemeinen neuen Trend aus. Denn auf dem Gesamtmarkt verzeichnen immer noch vor allem Maschinen mit mehr als 72 kW (93 PS) steigende Zulassungszahlen. Frauen hingegen bevorzugen weiter lieber Motorräder der 600-er-Klasse mit 72 bis 78 PS. Großvolumige Versionen schafften es letztmalig im Jahr 2007 in die Top-3 der Frauenmotorräder.

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Verkehrsunfälle: Witterungseinflüsse werden unterschätzt

"Der Vertrauensanwalt Georg Schäfer unterstützt die nachfolgende Pressemitteilung des ACE (Auto Club Europa):"

ACE: Sonnenstrahlen gefährlicher als Nebelschwaden und Starkregen

Stuttgart (ACE) 29. Februar 2012 – Witterungseinflüsse üben auf das Verkehrsunfallgeschehen einen größeren Einfluss aus als gemeinhin angenommen. Vor allem diffuse Lichtverhältnisse erhöhen das Unfallrisiko. Eine besondere Gefahr geht nach Darstellung des ACE Auto Club Europa von einer tiefstehenden Sonne aus. Besonders zum Ende der Winterzeit und im Spätsommer kann die Sicht aufgrund des flachen Einfallwinkels der Sonnenstrahlen massiv beeinträchtigt werden. Verkehrsteilnehmer sehen sich dann mitunter so sehr geblendet, dass sie zeitweise sogar im Blindflug unterwegs sind und auch nicht mehr sicher erkennen können, ob eine Ampel grün, gelb oder rot leuchtet.

Unvermittelt auftauchende Nebelbänke, die die Sicht versperren oder Aquaplaning auf der Fahrbahn infolge starker Regengüsse – davor fürchten sich Autofahrer am meisten. Doch an erster Stelle der Ursachen für witterungsbedingte Unfälle mit Personenschäden steht in Wirklichkeit grell blendendes Sonnenlicht. Dies geht aus einer Untersuchung hervor, die der ACE jetzt in Stuttgart auf Grundlage von Zahlen des Statistischen Bundesamtes veröffentlicht hat. Zwei Drittel aller schweren Verkehrsunfälle, bei denen bestimmte Einflüsse des Wetters eine unfallauslösende Wirkung zugeschrieben wird, passieren demnach durch Blendung. 68,5 Prozent dieser Unfälle geschahen im innerörtlichen Bereich. Außerhalb geschlossener Ortschaften aber haben Unfälle durch Blendung besonders schwerwiegende Folgen, wahrscheinlich aufgrund der vergleichsweise höheren Geschwindigkeiten, die dort gefahren werden.

Während zwischen 1991 und 2010 die Zahl aller Unfälle mit Personenschaden um mehr als ein Viertel zurückging, wurde bei Blendungsunfällen eine Steigerung der Unfallquote um 231 Prozent festgestellt.

“Viele Autofahrer rechnen offenbar nicht damit, dass sich die Lichtverhältnisse morgens und abends unvermittelt und massiv ändern können” sagte ein ACE-Verkehrssicherheitsexperte am Mittwoch in Stuttgart. Blendungseffekte könnten sowohl das Erkennen von Ampeln und Verkehrszeichen erschweren als auch zum völligen Sichtverlust führen. “Schon bei einer Stadtgeschwindigkeit von 50 km/h führt eine Sekunde Blendung zu einem Blindflug von 14 Metern. Unter diesen Umständen wird ein Auto in einer Gefahrensituation zum unkontrollierbaren Geschoss, dessen Lenker kaum noch richtig reagieren kann.” erläuterte der Experte des ACE.

Der ACE mahnt deshalb, bei tiefstehender Sonne zu besonderer Vorsicht. Auch im Stadtverkehr etwa beim Abbiegen sind vorausschauende Fahrweise und ausreichender Sicherheitsabstand die beste Art der Unfallverhütung.

Um die Blendungsgefahr nicht weiter zu erhöhen, sollte auf eine innen und außen saubere Windschutzscheibe geachtet werden, ebenso auf den einwandfreien Zustand der Wischerblätter. Sinnvoll ist es auch, stets eine gute Sonnenbrille griffbereit zu haben.

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Punktesystem: Sachliche Diskussion im Sinne der Verkehrssicherheit notwendig

"Der Vertrauensanwalt Georg Schäfer unterstützt die nachfolgende Pressemitteilung des ACE (Auto Club Europa):"

Berlin/Stuttgart (ACE) 28. Februar 2012 – In der Diskussion um die Reform des Punktesystems begrüßt der ACE Auto Club Europa die Klarheit, die das Bundesverkehrsministerium mit der heutigen Pressekonferenz schafft. "Die zentralen Punkte der Reform liegen jetzt endlich auf dem Tisch und damit kann eine fachliche Debatte zur Reform beginnen. Der ACE befürwortet, dass das BMVBS diese Debatte in einem Verbändeforum in der nächsten Woche beginnen möchte und wird sich konstruktiv an den Diskussionen beteiligen", so Matthias Knobloch, Leiter Verkehrspolitik des ACE.

Für die vorgesehenen Fachgespräche bekräftigt ACE-Chefjurist Volker Lempp die wiederholt geäußerten Positionen des ACE „Wir befürworten eine Reform, die auf mehr Verkehrssicherheit zielt, für Betroffene Transparenz bietet und die bewährte Differenzierung bei der Punktevergabe beibehält. Mit der heute offiziell bestätigten radikalen Beschränkung auf ein „zweigeteiltes Punkte-System“ (für „grobe“ bzw. „schwere“ Verkehrsverstöße) verabschiedet sich der Minister von einer differenzierten Bewertung einzelner Verkehrsvergehen im Hinblick auf ihre Aussagekraft für die Kraftfahreignung. Auch ist weiterhin unklar, ob der Minister in der Übergangsvorschrift etwaige Härtefälle durch "Umrechung" alter Punkte angemessen berücksichtigen wird.

Im Einzelnen fordert der ACE weiterhin:

  1. Die differenzierte Punktebewertung (1 – 7) ist für den verkehrserzieherischen Effekt des Punktsystems unverzichtbar. Dem Kraftfahrer muss anhand dieser Bewertung die Sicherheitsrelevanz von Verstößen vor Augen geführt werden. Das derzeitige System ist eher auf Verkehrserziehung als auf die (vergleichsweise wenigen) Entzugsfälle ausgerichtet.
  2. Der Bewährungsgedanke (Hemmung der Tilgung von Neueintragungen, Punkterabatte) sollte beibehalten bleiben, da dies für die Verkehrserziehung wichtig ist.
  3. Vorgesehene Tilgungsfristen sind zu lang. "Dauersünder" wird besser gestellt als "Einzeltäter".
  4. Positiv wäre, wenn insgesamt die Zahl der einer Bepunktung unterliegenden Verstöße reduziert werden könnte.

Im Übrigen liegt die Kompliziertheit des derzeitigen Punktsystems weniger in der Punktebewertung selbst,  sondern vielmehr in den vertrackten Verfahrens- und Tilgungsvorschriften (Stichwort: „Überliegefrist“). Eine Reform muss in erster Linie hier ansetzen, nicht bei der Benotung der Kraftfahrer.

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ACE nennt Aussicht der Unfallstatistiker „trostlos“

Bund investiert nur 12 Cent pro Kopf in Maßnahmen zur Unfallverhütung

 "Der Vertrauensanwalt Georg Schäfer unterstützt die nachfolgende Pressemitteilung des ACE (Auto Club Europa):"

Stuttgart (ACE) 24. Februar 2012 – Als einen schmerzlichen Rückschlag für die Verkehrssicherheit in Deutschland hat der ACE Auto Club Europa den jüngsten Anstieg der Zahl der Verkehrstoten und Verletzten bezeichnet. Die Erklärungsversuche der Unfallstatistiker nannte der ACE trostlos. „Demnach müssen wir uns sehnlichst schlechtes Wetter wünschen, damit die nächste Unfallbilanz wieder etwas besser ausschaut; eine derartige Verknüpfung aber kann wohl keine gescheite Perspektive sein“, sagte ACE-Sprecher Rainer Hillgärtner am Freitag in Stuttgart.

Seiner Ansicht nach klaffen Anspruch und Wirklichkeit der Verkehrserziehung in Deutschland weit auseinander: Einerseits wolle die Bundesregierung mit einem neuen nationalen Programm für mehr Verkehrssicherheit die Zahl der Verkehrstoten (2011: 3.991) bis zum Ende der Dekade (2020) um 40 Prozent reduzieren. Andererseits aber sei der finanzielle Einsatz des Bundes für Verkehrssicherheitsarbeit zuletzt massiv zurückgefahren worden. Laut ACE stellte der Bund von 2005 bis 2007 jeweils noch 11,248 Millionen Euro für Verkehrserziehung bereit; zuletzt (2011) waren es aber nur noch 10 Millionen Euro. Den Angaben des ACE zufolge betrug der Minderaufwand des Bundes für Verkehrserziehungsmaßnahmen mehr als 18 Prozent, was auf Kürzungen (11,1 Prozent) und Kaufkraftverlust (7 Prozent) zurückzuführen sei. Unterm Strich investiere der Bund pro Jahr und Kopf der Bevölkerung (81,8 Millionen) gerade mal rund 12 Cent in die Verkehrssicherheitsarbeit, kritisierte der Club. Der Verkehrssicherheitsarbeit stünden unter Einrechnung der Inflation heute nahezu zwei Millionen Euro weniger zur

Verfügung als im Jahr 2005. Hillgärtner: „Wer eine humane Verkehrswelt will, der muss sich den Menschen zuwenden und in deren Lernbereitschaft investieren. Alleine mit den geplanten Änderungen bei der Punktevergabe in der Flensburger Verkehrssünderkartei wird Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer bestimmt keine Wende zum Besseren schaffen“.

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Was bei Salz auf dem Autolack zu tun ist

  "Der Vertrauensanwalt Georg Schäfer unterstützt die nachfolgende Pressemitteilung des ACE (Auto Club Europa):"

Stuttgart (ACE) 13. Februar 2012 – Ein hässlicher grauer Schleier aus Salz bedeckt seit Tagen Millionen schicker Limousinen und es gibt keine Chance, diesen Zustand rasch zu ändern. Denn viele Waschstraßen sind wegen frostiger Temperaturen derzeit noch außer Betrieb.

Die Sorge von Autobesitzern, ein für längere Zeit anhaftender salzhaltiger Schmutzüberzug könnte dem Wagen auf Dauer schaden, ist nach Angaben des ACE Auto Club Europa aber häufig unbegründet. „Streusalz und getrocknete Salzlauge ist für neuzeitige Autolacke weniger schädlich als angenommen. Grundsätzlich kann Salz dem Klarlack nichts anhaben“, sagt ACE-Autoexperte Gert Schleichert. Er fügt aber gleich einschränkend hinzu: „Wenn das Salz auf der Karosserie verrieben würde, könnten die Kristalle wie Schleifpapier die Lackoberfläche beschädigen.“ Es sei deshalb auch keine so gute Idee, dem Salzfilm bloß mit einem feuchten Schwamm zu Leibe zu rücken. Wer sein Auto bei Minustemperaturen schonen wolle, der solle sich bei einer fälligen Zwischendurch-Reinigung lieber auf Front-, Rücklichter, Blinker und Kennzeichen beschränken sowie auf Front-, Heck- und Seitenscheiben. „Das genügt fürs erste,“ so Schleichert. Er rät außerdem dazu, vor dem Abstellen des Fahrzeugs immer noch einmal die Scheibenwaschanlage zu betätigen, um Schmutzpartikel zu beseitigen.

Wer sich trotz Minustemperaturen für eine Autowäsche entscheidet und dafür in eine Waschanlage fährt, sollte unbedingt ein Programm mit Trocknung wählen, andernfalls könnten Fahrzeugteile nach dem Waschgang einfrieren. Bei Eis in den Radkästen oder stark verschmutzten Felgen rät der ACE zu einer Vorreinigung mit einem Hochdruckreiniger. Klebestreifen auf den Türschlössern verhindern bei der Autowäsche im Winter das Einfrieren der Schließzylinder. Talkumpuder oder Glycerin auf den Türdichtungen sorgen dafür, dass durch gefrierendes Waschwasser nicht die Türrahmen vereisen.

Bei der Autopflege sollten die Fahrzeugbesitzer jetzt nach Lackschäden suchen und diese mit einem Lackstift ausbessern. Kleine Steinschläge durch den scharfkantigen Splitt begünstigten die Rostbildung, warnt der ACE.

Der Club empfiehlt, nach der winterlichen Frostperiode eine besonders gründliche Autowäsche vorzunehmen. Dazu gehört auch die Unterbodenwäsche in einer Waschstraße, sie ist in der Regel effektiver als die Reinigung in einer SB-Waschanlage. Bei älteren Fahrzeugen mit vergleichsweise ungeschütztem Motorraum sollte zudem eine Motorwäsche vorgenommen werden. Dazu sollte man sich laut ACE an eine Fachwerkstatt wenden, um etwaigen Problemen aus dem Weg zu gehen, die durch Wasser in der Elektrik auftreten können.

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Berufspendler im Winter:

Besser früher aufstehen statt verspätet ankommen

 "Der Vertrauensanwalt Georg Schäfer unterstützt die nachfolgende Pressemitteilung des ACE (Auto Club Europa):"

Stuttgart (ACE) 2. Februar 2012 – Sibirische Kälte, Glatteis, Schneechaos auf den Straßen – alles das ist streng genommen kein Grund, sich zu verspäten. Wer aus Witterungsgründen unpünktlich zur Arbeit erscheint, muss folglich mit Gehaltskürzungen rechnen. Oder die versäumte Zeit muss nacharbeitet werden. Darauf hat jetzt der ACE Auto Club Europa aufmerksam gemacht. Der Club rät Berufspendlern deshalb, sie sollten sich auf dem Weg zur Arbeit vorsorglich ein Zeitpolster anlegen, wenn die Wetterdienste zuvor Verkehrsbehinderungen wegen Schneefall und Glatteis angekündigt haben. „Das Wegerisiko liegt grundsätzlich beim Arbeitnehmer, der damit auch die Folgen höherer Gewalt zu tragen hat“, betonen die ACE-Rechtsexperten.

Für den Fall, dass die Schule oder der Kindergarten aufgrund von Winterwetter geschlossen bleibt, darf ein Elternteil zur Betreuung des Kindes der Arbeit fernbleiben, ohne dass ihm deswegen kurzfristig Nachteile drohen. Der Arbeitgeber hat allerdings Anspruch darauf, unverzüglich über das Fernbleiben informiert zu werden. Hier, so der ACE, greifen Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches (§ 616 BGB), wonach ein Arbeitnehmer dann weiter Anspruch auf Arbeitsentgelt hat, wenn er „durch einen in seiner Person liegenden Grund ohne sein Verschulden“ der Arbeit fernbleibt.

Wenn winterliche oder vergleichbare Witterungseinflüsse wie beispielsweise Hochwasser dazu führen, dass nicht gearbeitet werden kann, haftet der Arbeitgeber im Rahmen seines „Betriebsrisikos“, das heißt, er ist verpflichtet, Lohn an seine Beschäftigten zu zahlen, auch wenn diese dafür keine Gegenleistung erbracht haben.

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Bibber-Frost killt Autobatterien

 "Der Vertrauensanwalt Georg Schäfer unterstützt die nachfolgende Pressemitteilung des ACE (Auto Club Europa):"

Stuttgart (ACE) 30. Januar 2012 – Der ACE Auto Club Europa hat Kfz-Besitzer aufgerufen, sie sollten noch vor der für diese Woche angekündigten strengen Frostperiode altersschwache Autobatterien austauschen. „Der Bibber-Frost“ mit Temperaturen von unter minus 20 Grad Celsius wird vielen angezählten Aggregaten wohl den Rest geben“, warnte der ACE am Montag in Stuttgart. Techniker des Clubs machten zudem darauf aufmerksam, dass die Lebensdauer einer Autobatterie je nach Beanspruchung unterschiedlich lang sein kann. Einer höheren Beanspruchung sind demnach Autobatterien bei solchen Wagen ausgesetzt, die vorwiegend nur im städtischen Bereich auf Kurzstrecken bewegt werden.

Batterien, die nach dem Aufladen schnell wieder ihre Energie verlieren, gehören in die Kategorie Altersschwach und sollten schnell gegen eine neue ausgetauscht werden. Außerdem rät der ACE, den Gebrauch von Stromfressern nach Möglichkeit einzuschränken. Strapaziert würden die Batterien beispielsweise durch eine häufig wiederholte Aktivierung von Heckscheiben, Sitzheizungen und Gebläsen.

Falls es nach einer der bevorstehenden kalten Nächte zu massenhaften Schwächeanfällen von Autobatterien kommen sollte, sind Verzögerungen bei der von Autoclubs angebotenen Starthilfen nicht auszuschließen, betont der ACE. Er rät ersatzweise zur Nachbarschaftshilfe und beschreibt, wie eine Starthilfe auch von Laien praktiziert werden kann.

ACE-Tipps für Starthilfe

Erstens muss der Motor des Autos, von dem aus Starthilfe geleistet wird, laufen. Zweitens wird das rote Starthilfekabel an den Pluspol (+) geklemmt. Drittens wird das freie Ende an den Pluspol (+) der leeren Batterie geklemmt. Im vierten Schritt wird das schwarze Kabel an den Minuspol (-) der Batterie des Spenderautos geklemmt. Im fünften Schritt kommt dann das freie Ende an die so genannte Masse, das heißt, an einen anklemmbaren Metallteil im Bereich der Innenkarosserie. Im sechsten Schritt erfolgt der Startversuch – auskuppeln, Handbremse anziehen, Zündschlüssel drehen und bei erfolgreichem Start des Motors gleich das Licht einschalten, um Spannungsspitzen zu vermeiden. Zuletzt wird das Starthilfekabel wieder demontiert, und zwar erst das schwarze und dann das rote Kabel lösen, wobei die Demontage der Klemmen zuerst am Spendeauto vorgenommen wird.

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2012: Auf Autofahrer rollen Neuigkeiten zu

 "Der Vertrauensanwalt Georg Schäfer unterstützt die nachfolgende Pressemitteilung des ACE (Auto Club Europa):"

Stuttgart (ACE) 01.12.2011 – Autofahren soll im neuen Jahr sicherer und umweltfreundlicher werden, vermutlich wird es aber auch teurer. Der ACE Auto Club Europa sieht eine Welle von Neuerungen auf die Autofahrer zurollen.

Kraftfahrzeugbesitzer, die die Frist für die fällige Hauptuntersuchung (HU) um mehr als zwei Monate überschreiten, bleiben voraussichtlich von April 2012 an von der Rückdatierung der Prüfplakette verschont. Allerdings müssen sie wegen angeblich höherem Inspektionsaufwand einen Aufschlag der Prüfgebühr (circa 50,50 – 59,00 Euro) von 20 Prozent hinnehmen. Das ist nach dem Bericht des ACE eine von zahlreichen  Rechtssetzungen, auf die sich Autofahrer  im Laufe des neuen Jahres einzustellen haben. Jene neu zugelassenen Autos, die nach drei Jahren erstmals im April 2015 einer HU zu unterziehen sind, müssen eine Probefahrt des Prüfers über sich ergehen lassen – bei einem Tempo von mindestens 8 km/h samt einem Lenkeinschlag nach links und rechts. Die HU-Novelle soll im Februar den Bundesrat passieren.

In vier Städten werden vom 1. Januar 2012 an erstmals Umweltzonen eingerichtet, in weiteren 22 Kommunen treten zeitgleich schärfere Vorschriften in Kraft. Für Fahrzeuge mit einem erhöhten Schadstoffausstoß gelten dort künftig  Zufahrtsbeschränkungen in abgestufter Form. Zu mehr Umweltbewusstsein beim Autokauf soll eine Modifizierung der Kfz-Steuer animieren: Je geringer der CO2-Ausstoß, desto günstiger die Steuer.

Bereits seit dem 1. Dezember 2011 wird Autohändlern vorgeschrieben, Neufahrzeuge mit einer Energieverbrauchskennzeichnung zu versehen. Darin wird unter Berücksichtigung verschiedener Fahrzeugklassen der Kraftstoffverbrauch nach Effizienzgesichtspunkten bewertet. (ACE zweifelt an neuer Energiekennzeichnung von Autos).

Weitere Neuerungen:

  • Flensburger Punktesystem vor Reform …
  • Schluss mit Engpass an Baustellen …
  • Wechselkennzeichen bleibt ohne großen geldwerten Effekt …
  • Säumniszuschlag für verspätete Hauptuntersuchung …
  • Führerscheinprüfung mit Video …
  • Umweltzonen werden ausgeweitet …
  • Modifizierte Kfz-Steuer …
  • Förderung für Rußfilter …
  • Maut auf der Agenda der Länderverkehrsminister …
  • Pendlerpauschale vereinfacht …
  • Versicherungstarife ändern sich …
  • Verbraucherschutz: Warteschleife wird kostenlos …
  • Förderprogramme für Fuhrunternehmen …
  • Erleichterte Kommunikation mit Ämtern …
  • Euro NCAP: Höhere Anforderungen …
  • Reifen-Label kommt …
  • Tagfahrlicht und ESP für neue Lkw-Typen …
  • Österreich führt Rettungsgasse ein …
  • Ausweiskontrollen fallen weg …
  • Giga-Liner in der Erprobung …
  • EU-Knöllchen ausgeweitet …

… Detaillierte Informationen unter www.ace-online.de/ausblick2012 

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ACE zweifelt an neuer Energiekennzeichnung von Autos

 "Der Vertrauensanwalt Georg Schäfer unterstützt die nachfolgende Pressemitteilung des ACE (Auto Club Europa):"

Stuttgart (ACE) 25. November 2011 – Wer sich demnächst ein Auto kaufen will und dabei einen Sprit sparenden Wagen im Auge hat, sollte sich nicht von den wertenden Angaben im neu eingeführten Energie-Effizienzlabel täuschen lassen. Der ACE Auto Club Europa hält das von Dezember an gültige, offizielle Bewertungssystem von Pkw nach Energieeffizienzklassen jedenfalls für unvollkommen und zweifelhaft. „Es ist besser, wenn  Autokäufer sich nicht nur am grünen Balken in der Farbskala orientieren, sondern auch genau danach schauen, wie hoch Kraftstoffverbrauch und CO2-Ausstoß tatsächlich sind“, sagte Gert Schleichert, Leiter der Abteilung Auto & Verkehr beim ACE, am Freitag in Stuttgart.

Spätestens vom 1. Dezember an müssen Neuwagenhändler in der Lage sein, ihren Kunden sämtliche Informationen zu Verbrauch und Effizienz der angebotenen Fahrzeuge an die Hand zu geben, sagte der ACE-Autoexperte. Bislang hat es laut ACE ausgereicht, wenn Händler allgemeine Angaben zu Spritverbrauch und CO2-Ausstoß machen konnten; neu vorgeschrieben sei nun aber eine qualitative Bewertung und eine Einordnung der Fahrzeuge in bestimmte Effizienzklassen. Das Manko hierbei besteht aus Sicht des ACE nun darin, dass ein flüchtiger erster Blick auf die von grün (gut) bis rot (schlecht) geordnete Farbskala dem Kaufinteressenten bestenfalls eine vage Orientierung bietet. Denn bei der auf dem Label in Stufen bewerteten Energieeffizienz handelt es sich nach Darstellung des ACE  jeweils nur um relative Größen.

Folglich kann es sich selbst bei einer mit grün ausgezeichneten guten Effizienzklasse um einen Kraftstoff-Säufer handeln, warnt der ACE. Bei der Effizienzauszeichnung spielt nämlich der tatsächliche Verbrauch nicht wirklich eine Rolle. Vielmehr wird der CO2-Ausstoß des Fahrzeugs in Bezug zum Fahrzeuggewicht gesetzt. Diese erlaubt zwar den Vergleich zwischen ähnlichen Fahrzeugen, es kann aber auch dazu führen, dass schwere Autos mit hohem Kraftstoffverbrauch eine grüne Auszeichnung erhalten, während ein Kleinwagen bei der Bewertung unter Umständen in die schlechte rote Effizienzklasse rutscht. Deshalb rät der ACE Verbrauchern, sie sollten mit Blick auf die Effizienzklassen auf dem Label immer daran denken, dass hier nicht der absolute Verbrauch bewertet wird, sondern lediglich die Effizienz im Vergleich mit Fahrzeugen der selben Kategorie, etwa Autos der Sorte SUV. Wer hingegen nach einem Fahrzeug mit tatsächlich reduzierten Spritverbrauch sucht, der sollte sich laut ACE besser auf die absoluten Zahlen und weniger auf die Farbskalen auf den Labels konzentrieren. Das gelte auch für die Höhe der Kfz-Steuer, die sich nach CO2-Ausstoß und Hubraum bemisst. Auch dazu informiert das neue Label ausführlich, allerdings finden sich diese Informationen eher im Kleingedruckten.

Ergänzend müssen Neuwagenhändler ihren Kunden markenübergreifende Informationen zu Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen zur Verfügung stellen. In dem Ratgeber sind Tipps enthalten, wie mittels eines intelligenten Fahrstils mehr Kraftstoff gespart werden kann.

Alle tragen Verantwortung für Klimaschutz

Verantwortung für wirksamen Klimaschutz tragen nach Überzeugung des ACE alle Beteiligten – die Politik und die Autobesitzer ebenso wie die Autohersteller. Die Premiumstrategie im deutschen Fahrzeugbau wird nach Einschätzung des Clubs im globalen Wettbewerb nur dann weiter erfolgreich sein können, wenn auch hier die ökologische Modernisierung energischer als bisher voran getrieben wird. Die Potenziale für mehr Energieeffizienz im Automobilbau und Straßenverkehr sind längst noch nicht vollkommen ausgeschöpft. Beispielsweise wird heute durchschnittlich eine von vier Tankfüllungen durch den Rollwiderstand von Reifen verbraucht. Das muss nicht sein. Die Politik muss auch hier Grenzwerte setzen und die Industrie muss sie erfüllen. Das gilt auch für Mindestanforderungen an die Kraftstoffeffizienz von Klimaanlagen. Obligatorische Gangwechselanzeigen im Display könnten darüber hinaus einen wirtschaftlich und ökologisch optimalen Fahrstil fördern. Das sind Beispiele, hinzukommen müssen Entwicklungen auf dem Gebiet moderner Motoren- und Antriebstechnologien. Alle Register im Bereich Forschung und Entwicklung sollten jetzt gezogen werden.

Aus Sicht der Autokäufer und Autofahrer gibt es ein berechtigtes und wachsendes Interesse an solchen Wagen, die in punkto Klimafreundlichkeit "Spitze fahren". Denn Fahrzeuge mit vergleichsweise hohem Kraftstoffverbrauch und Schadstoffausstoß sind in der Unterhaltung und bei Steuern und Versicherungsprämien immer deutlich teurer.  Schlussendlich steht die Frage, wer sich was leisten kann und will. Automobilität muss für Otto Normalverbraucher erschwinglich bleiben. Autokäufer haben es gleichwohl selbst mit in der Hand, was ihnen in der Abwägung von Auto und Umwelt wie viel wert ist.

Der ACE Auto Club Europa ist Mitglied im Verbund Europäischer Automobilclubs (EAC), www.eac-web.eu


Neue Vignette 2012 etwas teurer

Gebührenaufkleber künftig in Benzinfarbe

 "Der Vertrauensanwalt Georg Schäfer unterstützt die nachfolgende Pressemitteilung des ACE (Auto Club Europa):"

Stuttgart (ACE) 25. November 2011 - Der Preis für die neue Vignette zur Nutzung der insgesamt 2.175 Kilometer langen Autobahnen und Schnellstraßen in Österreich ist um 1,7 Prozent angehoben worden. Der neue Gebührenaufkleber für die Windschutzscheibe trägt nicht mehr wie zuletzt die Farbe einer Mango-Frucht, sondern sieht eher aus wie Benzin; die offizielle Bezeichnung dafür lautet Petrol, teilte der ACE Auto Club Europa am Freitag in Stuttgart mit. Von diesem Montag an (28. November) ist die Vignette für 2012 im Handel, etwa an Tankstellen, erhältlich.

Wie in den letzten Jahren wird es neben der Jahresvignette auch die sogenannten Kurzzeit-Vignetten (2-Monats- und 10-Tages-Vignetten) geben. Der ACE zitierte Angaben der österreichischen ASFINAG Maut Service GmbH, wonach
die „alte“ Jahresvignette 2011 eine Gültigkeitsdauer von insgesamt 14 Monaten besitzt und folglich erst am 31. Januar  2012 (24:00 Uhr) ihre Gültigkeit verliert.

Wer keine gültige und korrekt geklebte Vignette an der Windschutzscheibe angebracht hat, muss eine Ersatzmaut in Höhe von 120,- Euro für mehrspurige Kraftfahrzeuge (Kfz), beziehungsweise 65,- Euro für einspurige Kfz entrichten, warnt der ACE.

Vignettentarife 2012 für Kfz bis einschließlich 3,5t höchstzulässiges Gesamtgewicht (hzG)

Gemäß den gesetzlichen Vorgaben werden die Vignettentarife in Österreich jährlich an den Harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) angepasst und somit für 2012 um +1,7% angehoben.

Neue Tarife 2012 für Pkw (bzw. alle zweispurigen Kfz bis 3,5t hzG):        

10-Tages-Vignette:  EUR    8,00
2-Monats-Vignette:  EUR  23,40
Jahresvignette:        EUR  77,80

Neue Tarife 2012 für Motorräder (einspurige Kfz):

10-Tages-Vignette:  EUR    4,60
2-Monats-Vignette:  EUR  11,70
Jahresvignette:        EUR  31,00